Vor fast 150 Jahren wurde die Münchner Weißwurst nach der Überlieferung rein zufällig erfunden. Der Münchner Wirtsmetzger, Sepp Moser, wollte in der Kellermetzgerei seiner Gaststätte wie immer am Sonntag frische Schweinsbratwürstl zubereiten. Jedoch mangels dünnen Schweinsdärmen füllte er diese in dickere ab - und die Münchner Weißwurst war geboren.
Dass diese Wurst über so viele Jahre Münchner Tradition mit ständig steigender Beliebtheit werden sollte, hätte er wohl nicht gedacht. Eine alte Münchner Regel besagt: "Die Weißwurst darf das Zwölfuhrläuten nicht hören. Sie muss am Vormittag verspeist werden, damit die Frische nicht darunter leidet.
Die spannende Frage ist immer wieder: Wie isst man sie richtig? Die einen zuzeln die Wurst aus der Pelle, andere essen sie komplett und mancher grillt sie sogar. Traditionell wird die Wurst mit einem leichten Schnitt durch die Pelle gehäutet und mit Messer und Gabel gegessen. Dabei dürfen resche Laugenbrezen und süßer, grobkörniger Senf nicht fehlen.
Wir wünschen einen guten Appetit mit den Weißwurst Varianten der LUTZ!

